Ja, schon ne ganze weile nix mehr von mir gehört, ich weiß! Jetzt bring ich euch mal wieder auf den neuesten Stand der Dinge:
Also ich bin am letzten Mittwoch hier in Honduras angekommen:
Und hab tatsächlich, trotz unglaublichen Regenmassen (mein erster Regen seid ich Deutschland verlassen hab) nach einer wahnsinnig harten Fahrt mit der Faire Utila erreicht. Utila ist eine wahnsinnig schöne Insel in der Karibik auf der man eigentlich nichts machen kann außer zu tauchen. Und das hab ich dann angefangen! Das Leben hier ist unglaublich. Es besteht, und das sag ich nicht nur einfach so, aus fliegen. Man fliegt den ganzen tag und fühlt sich freier als man sich das in dem Käfig Deutschland je vorstellen konnte. Ich musste einiges lernen um das hier leben zu können. Es beginnt meist morgens mit einem 6.30 Uhr Morgentauchgang indem man einfach nur ganz relaxed und gechillt durch das Wasser fliegt. Abends geht man hier aus, ich weiß nicht warum, aber hier geht man einfach jeden Abend aus. Wichtig ist hier nicht oder fast nicht zu schlafen, das machen hier alle so. Also auf jeden Fall geht man in eine Strandbar, die üblicherweise alle so gebaut sind das sie einen Steg haben der aufs Meer raus führt und auf dem tanzt man dann zu Raggea-Musik oder so. Nicht so wie in Deutschland mit tausenden von Leuten um dich herum die dir keinen Platz zum Atmen lassen, sondern frei wie ein Vogel auf dem Holzsteak über dem Wasser. Am Samstag war ich auf einer Raggae-Party, das war so geil! Die war auf einer einsamen Insel. Man kann sich das so vorstellen das man dort mit dem Boot hinfährt, da gibt es nix außer einen Weißen Strand, eine Bar und fette Beats. Man kann in 5 Min über die ganze Insel laufen. Da tanzt man dann mit nem leckeren Rum in der Hand durch Plamen auf weißem Sandstrand bis man irgendwann müde ist und sich auf den warmen Sand legt. Ein hammers geiles Gefühl! Man kann es nicht genau beschreiben, aber ich bin hier definitiv an einem der freiesten Plätze der Erde angekommen. Aber diese Insel hat auch Nachteile. Man muss sich das hier vorstellen wie eine Kommune aus den 60er Jahren. Jeder weiß alles von jedem, alle leben in einer Gemeinschaft und wer neu ist wird inspiziert, ne Meinung drüber gebildet und die wird dann an die Gemeinde weitergetragen. Das kann schon manchmal ganz schön nerven wenn jeder weiß was du tust, wo du warst, was du getrunken hast, ob du das selbe T-Shirt gestern schon anhattest, mit wem du wie lang geredet hast… Naja, ich nehm das alles mit Humor und wenn es Zeit wird weiter zu gehen werde ich das tun!
Nachdem ich meinen Open-Water-Tauchkurs (den ersten Tauchkurs den man machen kann) beendet hatte hab ich nun den Advanced-Open-Water-Tauchkurs (den 2.) angefangen. Ich hab daran echt gefallen gefunden, vielleicht werd ich einfach mal noch meinen Divemaster machen und mir n schönes Plätzchen auf der Welt suchen wo ich als Tauchlererin arbeiten werde! Spaß, ich komm schon wieder heim! Aber jetzt genug der vielen Worte, ihr wollt doch sicher Bilder sehn:
Abtauchen und das erste Mal im Leben mit einem Elevator atmen ist ein super krasses Gefühl:
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Schön ist, dass es hier so viele Menschen gibt die meine Leidenschaft teilen:
Unser Equipment auf dem Boot:
Das Riff:
Ängste überwinden war mal wieder angesagt: Ich beim in eine Höhle tauchen:
Und dann haben wir unter Wasser Beats gemacht und getanzt, man war das ein Spaß:
Was für ein Leben hier auf Utila…