Unseren ersten Tag in Trinidad, nach unserem Höllentrip, wollten wir am Strand verbringen um etwas zu relaxen. Laut Reiseführer und Einheimischen sollte der Strand Ancòn, der 12 km von Trinidad entfernt liegt, der schönste Strand in der Nähe sein. Zitat Lonely Planet: “Fantastischer weißer Sandstrand, der vom ruhigen blauen karibischen Meer umspült wird. Wohl der schönste Abschnitt von Kubas Südküste!” Voller Vorfreude kamen wir am karibischen Traumstrand an. Bettinas Kommentar: “Hier sieht’s ja aus wie an der Ostsee – nur mit Palmen!” Ich gab mich damit zufrieden doof aus der Wäsche zu gucken und Helena freut sich wie immer über die kleinen Dinge des Lebens wie zum Beispiel die süßen Krabben (siehe Tiere von Kuba). Ich hab ja echt schon viel von der Karibik gesehen, aber so enttäuscht war ich selten! Der feine weiße Sandstrand bestand hauptsächlich aus kaputten Muschelstücken. Das karibische blaue Meer war von jeder Menge Seegras getrübt und die Aussicht war miserabel. Heles Kommentar: “Für nen deutschen, der in ner 3 Zimmer-Wohnung ohne Balkon lebt is es trotzdem schön!”
Der schönste Strand von Trinidad (Echt??? Können die net mehr???)
Egal, uns soll es nicht stören das hier alles voll mit Seegras, stupfenden Muscheln und kleinen Krebsen ist, wir brutzeln mal in der Sonne:
![]()
Dieser Tag hat vor allem Bettina einen richtig schönen Sonnenbrand bereitet. Somit besteht unsere Reisegemeinschaft nun aus Helena, mir und einem kleinen, süßen und roten Krebs. Enttäuscht von der Südküste probieren wir’s jetzt mal an der Nordküste, schlimmer kann es ja nicht werden…